Effektivzins - Berechnung

Neue gesetzliche Vorschriften führen für Verbraucher zur Verwirrung: den bekannten „anfänglichen effektiven Zinssatz“, ermittelt auf dem Nominalzinssatz mit fester Zinsbindung und Einbeziehung bestimmter Kosten für diese Zeit der ersten Zinsfestschreibung, gibt es so nicht mehr!

Mit der Einführung und Umsetzung der EU - Verbraucherkredit - Richtlinie in deutsches Recht im Juni 2010 wurde die Intransparenz eher erhöht und der "Kreativität" mancher Anbieter freier Raum geboten: das hat in der Praxis dann zu der im Januar 2013 novellierten Preisangabenverordnung (PangV)  geführt, die zwar mehr Sicherheit gebracht, aber nicht alle Unklarheiten beseitigt hat!

So muss in einem Finanzierungsangebot beispielsweise  berücksichtigt werden, wie hoch die Belastung bis zur Rückzahlung ausfällt (also die Zeit mit einem Festzinssatz und darüber hinaus mit einem weiteren "Planungs-Zinssatz" bis zur Rückzahlung) , allerdings wird nicht ersichtlich, mit welchem Zinssatz der Anbieter für die Zeit nach der ersten Zinsbindung rechnet:  daher sind die Angaben der Anbieter schwer zu vergleichen, Wettbewerbsverzerrungen sind also gegeben, Finanzierungsangebote werden so schnell unvergleichbar: die Orientierungsgröße „Effektivzinssatz“ ist nicht mehr aussagekräftig!

Wir prüfen das für Sie.

Wir ermitteln im Rahmen der Vertragsanalyse  den „ehrlichen Effektivzinssatz“, der Ihre wirkliche Belastung aus einer Finanzierung definiert und alle Kosten berücksichtigt. Nur so können Finanzierungsangebote tatsächlich miteinander verglichen werden!

Nur so erfahren Sie, was nach dem Ablauf der ersten Zinsbindung tatsächlich auf Sie zukommen kann!